USA bereiten offenbar wochenlange Bodenoffensive vor

Das US-Verteidigungsministerium hat Medienberichten zufolge weit fortgeschrittene Pläne für eine wochenlange Bodenoffensive im Iran vorgelegt. Die Pläne umfassen Bodeneinsätze von Spezialeinheiten und konventionellen Bodentruppen auf der für die iranischen Ölexporte wichtigen Insel Charg sowie in Küstenstandorten nahe der Straße von Hormus, berichtet die " Washington Post " unter Berufung auf nicht namentlich genannte US-Beamte.
Ein vollständiger Einmarsch sei jedoch nicht Teil der Pläne. US-Präsident Donald Trump hat bislang keinen Einsatz von Bodentruppen im Iran genehmigt. Am Freitag hat US-Außenminister Marco Rubio betont, Bodentruppen seien nicht nötig, um die Kriegsziele der USA im Iran zu erreichen.
Laut "Washington Post" sind die Pläne des Pentagons jedoch bereits weit fortgeschritten. "Dies ist keine Planung in letzter Minute", zitiert die Zeitung einen Beamten. (afp/bearbeitet von nap) Bei einem israelischen Raketenangriff auf die iranische Hauptstadt Teheran ist ein Büro des katarischen Nachrichtensenders Al Arabi beschädigt worden.
Der Sender schreibt auf X, eine israelische Rakete habe das Gebäude getroffen, in dem sich die Redaktionsräume befinden. Dabei sei "erheblicher Schaden" entstanden, die -Berichterstattung sei deswegen unterbrochen worden. Aufnahmen aus dem Inneren des Gebäudes zeigen zerbrochene Scheiben, Glas und Trümmerteile.
Außenaufnahmen zeigen Trümmer auf den Straßen und beschädigte Gebäude. (afp/bearbeitet von nap) Israel und die USA haben nach Angaben iranischer Staatsmedien einen Hafen nahe der Straße von Hormus angegriffen. Bei dem Angriff auf den Kai des Hafens von Bandar Chamir seien fünf Menschen getötet und vier weitere Menschen verletzt worden, berichtet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna.
In Teheran gab es derweil wiederholt Explosionen, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtet. Im Osten der Stadt ist Rauch aufgestiegen. (afp/bearbeitet von nap) Die EU-geführte Marinemission "Aspides" warnt vor Angriffen der proiranischen Huthi-Miliz im Jemen auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer und im östlichen Golf von Aden.
Schiffe könnten dort erneut ins Visier geraten, teilt die Marinemission mit Sitz im griechischen Larissa mit. Reedereien, deren Schiffe sich in der Region befinden, werde empfohlen, besonders vorsichtig zu sein. (dpa/bearbeitet von nap) Im Golfstaat Bahrain sind zwei Mitarbeiter eines Aluminiumwerks bei Luftangriffen verletzt worden.
Die Mitarbeiter des Aluminiumproduzenten Alba hätten bei Angriffen auf das Werk leichte Verletzungen erlitten, erklärt die bahrainische Nachrichtenagentur unter Berufung auf das Unternehmen Aluminium Bahrain. Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait wurden Luftangriffe gemeldet.
"Die Luftabwehrsysteme der Vereinigten Arabischen Emirate bekämpfen aktiv Raketen und Drohnen", erklärt das emiratische Verteidigungsministerium im Onlinedienst X. Die Armee von Kuwait meldet ebenfalls "feindliche Raketen- und Drohnenangriffe". Explosionen, die im Land zu hören seien, "sind darauf zurückzuführen, dass Luftabwehrsysteme feindliche Ziele abfangen", erklärt die Armee auf X.
(afp/bearbeitet von nap) Die mit Teheran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat eigenen Angaben zufolge einen zweiten Luftangriff seit Eintritt in den Iran-Krieg auf Israel geflogen. Die Miliz habe "Raketen und Drohnen auf mehrere wichtige militärische Ziele" in Israel abgefeuert, erklärt Huthi-Sprecher Jahja Saree.
Die Huthi-Miliz, die weite Teile des Jemen kontrolliert, hatte zuvor eine Rakete auf Israel abgefeuert, die abgefangen wurde. Die vom Iran unterstützte Miliz ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon Teil der iranischen "Achse des Widerstands".
Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels. Der Kriegseintritt der Huthis könnte die Schifffahrt im Roten Meer beeinträchtigen und somit dem weltweiten Handel weiteren Schaden zufügen. (afp/bearbeitet von nap) In der kurdischen Autonomieregion im…
