Swissnex-Jahresbericht 2025: Schweiz schärft globales Innovationsprofil

Mit einem klaren Fokus auf künstliche Intelligenz, planetare Diplomatie und Klimaresilienz hat Swissnex im Jahr 2025 die internationale Vernetzung der Schweiz weiter ausgebaut. Das geht aus dem Jahresbericht 2025 hervor, der die Beiträge des globalen Netzwerks für Bildung, Forschung und Innovation zur Stärkung der Rolle der Schweiz als weltweit führende Innovationskraft zusammenfasst.
Der Bericht gibt Einblick in die Arbeit an sechs Hauptstandorten sowie in die Aktivitäten von mehr als 20 Wissenschaftsrätinnen und -räten an Schweizer Botschaften weltweit. Swissnex organisierte 2025 zahlreiche Veranstaltungen zu Entrepreneurship, Wissenschaftskommunikation und Spitzentechnologien und vertiefte so die Beziehungen im Bereich Bildung, Forschung und Innovation.
Mit den von Innosuisse unterstützten und von Swissnex durchgeführten Start-up Camps förderte das Netzwerk 151 Schweizer Start-ups an verschiedenen Standorten und stärkte die Präsenz der Schweiz in den dynamischsten Innovationsökosystemen. Ein besonderes Highlight war das 25-jährige Bestehen von Swissnex in Boston und New York.
Das Jubiläum wurde mit drei besonderen Formaten begangen: An der Climate Week NYC standen neue Ansätze einer planetaren Diplomatie im Mittelpunkt. Zudem erhielten mehr als 40 Schweizer Start-ups in Start-up Camps die Gelegenheit, Kontakte zum wettbewerbsintensiven Ökosystem an der US-Ostküste zu knüpfen.
Der Swissnex Quantum Summit in Genf brachte schliesslich über 100 führende Fachleute der Quantenwissenschaft aus 16 Ländern zusammen, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in diesem zentralen Forschungsfeld zu fördern. In San Francisco rückte Swissnex die Schweiz ins Zentrum der globalen Debatten zu KI und Robotik.
Die Programme reichten über den Hype hinaus zu konkreten Anwendungen – von verkörperter Intelligenz über digitale Archivierung bis hin zur Wissenschaftskommunikation – und sorgten dafür, dass die Schweizer Innovationskraft im Silicon Valley sichtbar bleibt. In Brasilien intensivierte das Netzwerk das Engagement der Schweiz für das Amazonasgebiet.
Vom WEF in Davos bis zur Planetary Embassy anlässlich der UNO-Klimakonferenz COP30 in Belém rückte das Team die planetare Diplomatie ins Scheinwerferlicht. Mit dem Projekt Planetary Embassy sollen menschliche und nichtmenschliche Interessen auf dem Planeten wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.
In China befasste sich Swissnex mit strategischen Themen wie Robotik, Nachhaltigkeit und Klima. Die Initiative Next Generation Solutions for Disaster Risk Reduction (nexGenDRR) und das Programm Tech&Ethics stärkten die Rolle des Netzwerks als verlässlicher Partner beim Navigieren durch die Innovationslandschaft.
In Indien sorgte das Inkrafttreten des Handels- und Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (TEPA) für neue Impulse in den Bereichen Handel, Investitionen und Innovation.
Swissnex unterstützte eine Rekordzahl an Start-ups, baute die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industrie mit dem Programm Academia-Industry Training (AIT) aus – erstmals gemeinsam mit einer staatlichen Regierung – und richtete den zweiten Antimicrobial Resistance Innovation Dialogue zwischen Indien und der Schweiz aus.
Die Expo 2025 in Osaka verlieh Swissnex in Japan neue Dynamik für die schweizerisch-japanische Zusammenarbeit. Der Jahresbericht unterstreicht, wie die breite Palette an Programmen und Partnerschaften den internationalen Wissensaustausch stärkt und die Position der Schweiz in zentralen Zukunftsfeldern festigt.
