Swiss-Ski beruft sechs Athletinnen und Athleten ins Nationalteam – Monney operiert, Mehta zu den Devils, Santamaria tot
Swiss-Ski ordnet seine Kader für den kommenden Winter: In den nordischen Disziplinen und im Biathlon verfügen vier Athletinnen und zwei Athleten über den Nationalmannschafts-Status. Im Langlauf sicherte sich die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin Nadja Kälin neu den höchsten Kaderstatus; Anja Weber und Janik Riebli bleiben Mitglied des Nationalteams.
Im Skispringen verfügt weiterhin nur ein Athlet über den Nationalmannschafts-Status: Olympia-Bronzemedaillengewinner Gregor Deschwanden. Altstar Simon Ammann verpasste zwar seine achte Olympia-Teilnahme, stieg jedoch vom B- ins A-Kader auf. Im Biathlon gehören mit Amy Baserga (bisher) und Lea Meier (neu) zwei Athletinnen dem obersten Kader an.
Aus dem alpinen Lager kommt die Meldung, dass Abfahrer Alexis Monney an der rechten Hand operiert wurde. Im Eishockey wurde zudem eine Personalie bekannt: Sunny Mehta ist neuer General Manager der Devils. International trauert der Fussball um José Santamaria. Der frühere Verteidiger von Real Madrid und ehemalige spanische Nationaltrainer ist im Alter von 96 Jahren gestorben.
Der spanische Rekordmeister würdigte den vierfachen Gewinner des Europacups der Landesmeister als «eine der grössten Legenden unseres Vereins und des Weltfussballs». Santamaria war 1957 vom uruguayischen Traditionsklub Nacional Montevideo nach Madrid gewechselt und bestritt in neun Saisons 337 Partien.
Mit den Königlichen gewann er neben vier Europacups auch den Interkontinental-Cup, sechs Meisterschaften und einmal den spanischen Cup. Klubpräsident Florentino Pérez hob hervor, Santamaria sei Teil jener legendären Mannschaft um Di Stéfano, Puskás, Gento und Kopa gewesen und habe die Werte des Klubs vorbildlich verkörpert.
Weitere Entscheidungen und Kaderanpassungen bei Swiss-Ski stehen mit Blick auf den Winter an; die Personalien in den Teams setzen bereits erste Akzente.
