Studie in Davos: Generative KI könnte Schweizer BIP in zehn Jahren um bis zu 11 Prozent steigern
Generative künstliche Intelligenz könnte die Schweizer Wirtschaft kräftig anschieben: In den kommenden zehn Jahren sei ein Anstieg des Bruttoinlandprodukts um bis zu 11 Prozent möglich, so eine neue Analyse. Das entspreche einem zusätzlichen jährlichen Wertschöpfungspotenzial von rund 80 bis 85 Milliarden Franken.
Die Studie stammt von der Implement Consulting Group und wurde im Auftrag von Google und digitalswitzerland erstellt. Sie wurde am Dienstag am Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt. Demnach hat KI das Potenzial, die Innovationskraft des Landes deutlich zu beschleunigen und einen substanziellen Beitrag zum Wachstum zu leisten.
Die Autoren betonen, KI sei nicht nur ein Effizienzwerkzeug, sondern eine neue Art des Erfindens, die Forschung und Entwicklung grundlegend verändere. Durch den Einsatz von KI in F&E könnten Innovationsprozesse um 10 bis 20 Prozent effizienter werden. Das schaffe bis 2034 rund 15 Milliarden Franken zusätzlichen Wert pro Jahr.
Um dieses Potenzial zu heben, nennt die Studie drei zentrale Handlungsfelder: die Integration von KI in Forschung und Entwicklung, den Aufbau eigener KI-Anwendungen sowie deren konsequente Kommerzialisierung. Die skizzierten Ansätze sollen Unternehmen dabei unterstützen, Effizienzgewinne in messbaren wirtschaftlichen Nutzen zu überführen.
Die Studie verortet damit konkrete Hebel, mit denen die Schweiz ihre Innovationsstärke in den kommenden Jahren weiter ausbauen könnte.
