Sport Austria fordert 1-Milliarde-Euro-Sportstättenoffensive und Präventionskurs
Beim Neujahrsempfang von Sport Austria in Wien hat Präsident Hans Niessl am Donnerstag die Schwerpunkte für 2024 vorgestellt und klare Forderungen an die nächste Bundesregierung formuliert. Österreichs organisierter Sport drängt auf eine österreichweite Sportstättenoffensive in der Höhe von rund 1 Milliarde Euro über die kommende Legislaturperiode sowie auf ein Umdenken im Gesundheitswesen hin zu „Prävention statt Rehabilitation“.
Die Investitionsoffensive soll nach den Vorstellungen von Sport Austria die Grundlage für Spitzen- und Breitensport stärken. Mit den Mitteln sollen landesweit Sportanlagen modernisiert und ausgebaut werden – als „Bewegungsgrundlage“ für möglichst viele Menschen und als Impuls für nachhaltige Sportentwicklung.
Den gesundheitspolitischen Schwerpunkt untermauerte Gastredner Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar. „Es ist 5 vor 12! Wir müssen uns in Zukunft bewegen – im wahrsten Sinne des Wortes. Und wir müssen uns wegbewegen von der Reparaturmedizin und hinbewegen zu einer Präventivmedizin“, sagte Likar in seinem Impulsreferat.
Die Agenda wurde im „Großen Spiegelsaal“ des Haus des Sports vor zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern österreichischer Sportverbände präsentiert. Mit den Schwerpunkten setzt Sport Austria für 2024 auf zwei Leitlinien: bessere Infrastruktur für den Sport und eine stärkere Verankerung von Prävention im Gesundheitssystem.
