Serienvergewaltiger M.: Warum stoppte ihn die Justiz so spät?

Ein Mann, bekannt als M., hat über Jahrzehnte gewaltsame Sexualdelikte begangen. Trotz mehrfacher Fluchten aus der Haft erhielt er später erneut Lockerungen im Vollzug – bis er wieder Frauen vergewaltigte. Der Fall bringt die Justiz an ihre Grenzen und wirft die Frage auf, warum er so spät gestoppt wurde.
Nach den vorliegenden Angaben verübte M. über einen langen Zeitraum schwere Sexualstraftaten. Mehrmals gelang ihm die Flucht aus dem Freiheitsentzug, bevor er wieder in den Vollzug zurückkehrte. Trotz dieser Fluchten wurden ihm im weiteren Verlauf Lockerungen im Strafvollzug gewährt.
In dieser Phase kam es erneut zu Vergewaltigungen von Frauen. Die Abfolge von Fluchten, Vollzugslockerungen und weiteren Taten stellt grundlegende Abläufe im Umgang mit gefährlichen Straftätern in Frage. Im Zentrum steht, wie Risiken eingeschätzt werden und wann Lockerungen verantwortbar sind – und warum die Justiz im Fall M.
erst so spät intervenierte. Konkrete Antworten bleiben offen. Klar ist jedoch, dass der Fall M. die Belastungsgrenzen des Systems sichtbar macht und die zentrale Frage, weshalb der Stopp so spät erfolgte, weiterhin im Raum steht.
