Schüsse am Angelibad in Wien: 52-Jähriger festgenommen, ein Verletzter außer Lebensgefahr

Im Bereich des Angelibads in Wien-Floridsdorf sind am Montag gegen 13.30 Uhr mehrere Schüsse gemeldet worden. Binnen Minuten rückten zahlreiche Einsatzkräfte, darunter die WEGA, an. Das Areal wurde großräumig abgesperrt und nach einem Verdächtigen durchsucht. Die Polizei sprach in einer Aussendung von einem „mutmaßlichen Gewaltdelikt“.
Eine Person wurde bei dem Zwischenfall verletzt und ins Wiener AKH gebracht; sie befindet sich außer Lebensgefahr. Im Zuge des Großeinsatzes nahm die Polizei einen 52-jährigen Österreicher fest. Er soll den Verletzten mit einem Schuss gefährlich im Beinbereich getroffen haben.
Als der mutmaßliche Schütze das massive Polizeiaufgebot – inklusive Drohnen, Helikopter und gepanzertem Fahrzeug – bemerkte, gab er auf und stellte sich in einem Einfamilienhaus in der Sandrockgasse schwer bewaffneten Beamten. Trotz der Festnahme lief der Einsatz zunächst weiter.
Zu den Hintergründen des Vorfalls sowie zur Beziehung zwischen dem mutmaßlichen Täter und dem Opfer lagen vorerst keine Informationen vor. Die Ermittlungen dauern an.
