RBI-Gewinn im ersten Quartal sinkt auf 209 Millionen Euro

Die Raiffeisenbank International (RBI) hat im ersten Quartal einen Gewinn von 209 Millionen Euro erwirtschaftet und damit weniger als in der Vergleichsperiode 2025, als 260 Millionen Euro erzielt wurden. Das Russland-Geschäft ist in dieser Rechnung nicht berücksichtigt und habe sich weiter reduziert, teilte die Bank heute mit.
Das Ergebnis sei belastet durch die vorgezogene Buchung gestiegener Bankenabgaben, so das Institut. Operativ lief es ohne Russland dennoch besser: Das Betriebsergebnis legte im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf 760 Millionen Euro zu. Die Kernerträge wuchsen um fünf Prozent auf 1.596 Mio.
Euro, zusammengesetzt aus 1.076 Millionen Euro Zinsüberschuss und 520 Millionen Euro Provisionsüberschuss. Auf der Kostenseite stiegen die Verwaltungsaufwendungen von 850 auf 986 Millionen Euro. Das Volumen der Kundenkredite erhöhte sich in den ersten drei Monaten gegenüber der Vorjahresperiode um drei Prozent auf 105 Millionen Euro.
Den Ausblick für das Gesamtjahr 2026 hat die RBI weitgehend bestätigt. Ohne Russland rechnet die Bank auf Jahressicht mit einem Zinsüberschuss von 4,4 Milliarden Euro und einem Provisionsüberschuss von 2,1 Milliarden Euro.
