Pakistans Armeechef beendet Teheran-Reise – Vermittlungsbemühungen im Iran-Krieg

Pakistans Armeechef Asim Munir hat seinen mehrtägigen Vermittlungsbesuch in Teheran abgeschlossen. Das pakistanische Militär teilte heute mit, Munir habe in der iranischen Hauptstadt mehrere hochrangige Führungspersonen getroffen – ein Zeichen für Pakistans „unerschütterliche Entschlossenheit, eine Verhandlungslösung zu ermöglichen“.
Die von Munir angeführte Delegation war am Mittwoch in Teheran eingetroffen und vom iranischen Außenminister Abbas Araktschi empfangen worden. Am Donnerstag kam Munir nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens zudem mit Parlamentspräsident Mohammed-Bagher Ghalibaf zusammen.
Die USA und der Iran hatten sich vor rund einer Woche auf eine zweiwöchige Feuerpause verständigt. In dieser Zeit soll unter Pakistans Vermittlung über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden. Der Konflikt hatte Ende Februar mit US-israelischen Angriffen auf den Iran begonnen.
Eine erste Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad war am vergangenen Wochenende ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump könnte es bald zu einer zweiten Verhandlungsrunde kommen.
Pakistan setzt damit seine Bemühungen fort, in dem vereinbarten Zeitfenster eine Annäherung der Konfliktparteien zu ermöglichen. Ob die Gespräche in eine dauerhafte Lösung münden, ist offen.
