Niederlande: 33-Jähriger soll Axt-Attentat auf Amalia und Alexia vorbereitet haben

Ein 33-jähriger Mann aus Zaandam steht in den Niederlanden im Verdacht, einen Angriff auf die Prinzessinnen Amalia (22) und Alexia (20), die Töchter von König Willem-Alexander und Königin Máxima, vorbereitet zu haben. Er soll am Montag einem Richter vorgeführt werden.
Über ein mögliches Motiv ist bislang nichts bekannt, ebenso ist unklar, wie konkret der mutmaßliche Plan war. Medienberichten zufolge wurden bei dem Verdächtigen im Februar 2026 zwei Äxte sichergestellt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Den Haag waren in die Waffen die Wörter „Alexia“, „Mossad“ und „Sieg Heil“ eingeritzt.
Zudem sei ein handschriftlicher Zettel gefunden worden, auf dem „Amalia“, „Alexia“ und „Bloedbad“ („Blutbad“) standen. Die Staatsanwaltschaft führt auf ihrer Website aus, der Mann müsse sich wegen der „Vorbereitung eines Attentatsversuchs auf Prinzessinnen“ verantworten.
Am Montag steht nach übereinstimmenden Medienberichten zunächst eine Vorverhandlung an, in der formale Verfahrensfragen geklärt werden. Auch die Nachrichtenagentur AP berichtete über den Fall. Die Meldungen kommen für viele überraschend: Erst kürzlich hatten König Willem-Alexander und Königin Máxima gemeinsam mit ihren drei Töchtern anlässlich des Königstags die Stadt Dokkum besucht und sich laut Medien sehr volksnah gezeigt.
Es ist nicht das erste Mal, dass Sicherheitsbedenken rund um Kronprinzessin Amalia Schlagzeilen machen. 2020 musste sie zeitweise untertauchen, nachdem ein Mann sie gestalkt und ihr in Nachrichten mit Gewalt und Vergewaltigung gedroht hatte. Zwei Jahre später wurde bekannt, dass die heute 22-Jährige ins Visier der sogenannten „Mocro Maffia“ geraten war.
