NØRD 2026 in Rostock: Landes-Digitalkongress mit neuem Award und Partnerland Lettland

Die Digital Convention des Landes Mecklenburg-Vorpommern kehrt am 27. und 28. Mai 2026 in die HanseMesse Rostock zurück. Unter dem Motto "Connecting Futures" versammelt die NØRD Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Unternehmen und Verwaltungen, Gründerinnen und Gründer, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie internationale Partner, um den digitalen Wandel praxisnah zu diskutieren und mitzugestalten.
Erstmals wird ein NØRD Award für herausragende Digitalprojekte verliehen, die in Mecklenburg-Vorpommern entstanden sind oder derzeit entstehen. Nach Angaben von Innenminister Christian Pegel hat sich der Kongress seit seinem Auftakt 2019 fest etabliert. Für 2026 kündigt er ein dichtes Programm an: mehr als 200 Fachbeiträge auf sechs Bühnen sowie 40 Workshops in sechs Räumen der Workzone.
Ein digitaler Marktplatz mit über 90 Ausstellern soll Unternehmen, Institutionen und Initiativen eine zentrale Plattform bieten. Zusätzlich stehen Co-Working- und Matchmaking-Bereiche für Meetings und Vernetzung sowie ein Outdoor-Areal für weitere Aktivitäten bereit.
Insgesamt wirken den Angaben zufolge über 230 Partner an der NØRD 2026 mit. Die Veranstalter verweisen auf eine kontinuierliche Entwicklung des Formats: Die erste NØRD am 6. und 7. November 2019 zählte mit 120 Sprecherinnen und Sprechern rund 1.400 Gäste und umfasste zehn Teilveranstaltungen an acht Orten.
2021 fand die Convention vom 31. Mai bis 14. Juni vollständig digital statt – mit 176 Einzelveranstaltungen, mehr als 200 Rednerinnen und Rednern und rund 2.000 digitalen Zuschauerinnen und Zuschauern. 2024 wurde die NØRD erstmals als zentrale Digital Convention in der HanseMesse Rostock ausgerichtet; mit 60 Partnern kamen über 2.000 Besucherinnen und Besucher.
International setzt die NØRD 2026 auf Impulse aus dem Ostseeraum. Partnerland ist Lettland, das seine Erfahrungen mit der digitalen Transformation – besonders bei der Verwaltungsdigitalisierung – einbringt.
Raimonds Čudars, Minister für Smart Administration und regionale Entwicklung der Republik Lettland, betont die Chance, starke Branchenunternehmen zu präsentieren, Partner zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. Zugleich sei es wichtig, die Zusammenarbeit in der Ostseeregion zu vertiefen und vertrauensbasierte Partnerschaften aufzubauen.
Weitere Partner aus dem internationalen Ostseeraum sollen grenzüberschreitende Kooperationen, Best-Practice-Austausch und gemeinsame Innovationsprojekte fördern – und so die Vernetzung Mecklenburg-Vorpommerns mit europäischen Digitalakteuren stärken.
