Milbenallergie ohne Saison: Experte erklärt Symptome – und was Betroffene tun können

Sie sind unsichtbar, leben mitten in unseren Betten und werden im Volksmund sogar „Hautfresser“ genannt. Für viele klingt das gruselig – und für zahlreiche Betroffene ist es Alltag: Hausstaubmilben zählen nach Pollen zu den häufigsten Auslösern von Allergien. Anders als Pollen kennen sie keine Saison.
Beschwerden wie Niesen, verstopfte Nase oder sogar Atemnot können das ganze Jahr über auftreten. Der Unterschied zur klassischen Heuschnupfenzeit ist entscheidend: Weil Hausstaubmilben permanent in Innenräumen vorkommen, treten Symptome nicht nur in einzelnen Monaten, sondern kontinuierlich auf.
Das macht die Milbenallergie zu einer Dauerbelastung, insbesondere in Schlafzimmern, wo die Tiere optimale Bedingungen vorfinden. Daniel Blagojevic, ärztlicher Direktor des Allergieambulatoriums Rennweg, klärt zur Milbenallergie auf. In einem aktuellen Gespräch erläutert er, wie sich die Beschwerden typischerweise äußern und was Betroffene darüber wissen sollten.
Als einer der häufigsten Allergietreiber nach Pollen betrifft das Thema viele Haushalte. Aufklärung über Auslöser und Symptome steht dabei im Zentrum – damit Betroffene ihre Beschwerden besser einordnen und informierte Entscheidungen treffen können.
