Met Gala in New York: Kunst auf dem roten Teppich – Proteste begleiten den Abend

Glanz innen, Unmut außen: Die Met Gala im Metropolitan Museum of Art in New York verwandelte am Montagabend den roten Teppich in eine Bühne der Kunst – vor dem Museum begleiteten Proteste den Auftritt der Stars. Aktivistinnen und Aktivisten richteten ihren Protest gegen Amazon-Gründer Jeff Bezos, der die Veranstaltung mitfinanzierte und ausrichtete.
In der Halle wurde der Körper zur Leinwand. Zu sehen waren Roben, die berühmte Gemälde, Statuen und Skulpturen interpretierten. Viele Looks nahmen direkten Bezug auf die neue Ausstellung der Modeabteilung des Met und spielten mit Zitaten aus der Kunstgeschichte.
Vor den Türen kritisierten Demonstrierende, einer der reichsten Menschen der Welt kaufe sich in ein extravagantes Mode-Kunst-Spektakel ein – in einer Metropole, in der jeder Vierte in Armut lebt. Die New York Times beschrieb die Gala als Sinnbild der „klaffenden Vermögensungleichheit des Landes“.
Jeff Bezos selbst trat bei der Gala nicht auf; an seiner Stelle erschien Lauren Sanchez Bezos. Öffentlich abgesagt hatte der linke New Yorker Politiker Zohran Mamdani.
