Merz’ Plan für spürbaren Aufschwung 2026 gerät ins Wanken – trotz massiver Impulse

Kanzler Friedrich Merz’ Vorhaben, die deutsche Wirtschaft bis 2026 spürbar auf Kurs Erholung zu bringen, steht zunehmend unter Druck. Trotz massiver Konjunkturimpulse, die in die größte Volkswirtschaft Europas fließen, wird die Umsetzung von Woche zu Woche schwieriger.
Der Krieg im Nahen Osten treibt die Energiekosten, heizt die Inflation an und dämpft das Vertrauen. Die lange erwartete, gerade erst einsetzende Erholung droht dadurch bereits zu kippen. Darauf könnten Konjunkturdaten in der kommenden Woche hindeuten – ein weiterer Rückschlag für die Agenda der Regierung.
Die Signale kommen nur wenige Tage, nachdem die Bundesregierung ihre Wachstumsaussichten für dieses Jahr halbiert hat. Das verschärft die Ausgangslage für den angestrebten Wiederaufschwung und unterstreicht, wie anfällig die aktuelle Lage gegenüber externen Schocks bleibt.
Ob Merz’ Ziel eines deutlichen Aufschwungs im Jahr 2026 erreichbar bleibt, dürfte maßgeblich von der Entwicklung der Preise, der Energiebelastung und der Stimmung in Wirtschaft und Haushalten abhängen. Die anstehenden Zahlen werden erste Hinweise liefern, wie robust die zaghafte Erholung tatsächlich ist.
