Meloni warnt vor Deepfakes: „Erst prüfen, dann glauben, dann teilen“

Italiens Premierministerin Giorgia Meloni hat öffentlich gegen KI-generierte Fotos von sich Stellung bezogen und vor den Gefahren von Deepfakes gewarnt. Auf der Onlineplattform X schrieb sie gestern, derzeit kursierten diverse falsche Bilder von ihr, die von „irgendeinem eifrigen Gegner“ als echt ausgegeben würden.
Meloni verband den Hinweis mit einem Bild, das sie in Unterwäsche zeigt. Mit einem Anflug von Ironie kommentierte sie, die Person, die es erstellt habe, habe sie „zumindest im beigefügten Fall sogar deutlich verbessert“. Zugleich betonte sie: „Die Tatsache bleibt, dass man jetzt wirklich alles nutzt, nur um anzugreifen und Unwahrheiten zu erfinden.“ Es gehe dabei nicht nur um ihre Person, so die Regierungschefin weiter.
Deepfakes seien „ein gefährliches Instrument, denn sie können jeden täuschen, manipulieren und treffen“. Sie selbst könne sich verteidigen, „viele andere nicht“. Meloni riet deshalb zu besonderer Vorsicht im Umgang mit vermeintlichen Bildern und Videos: „Erst prüfen, dann glauben, und erst glauben, dann teilen.“ Was ihr heute passiere, könne morgen jede und jeden betreffen.
