Lanxess News: Aktuelle Nachrichten zum Chemiekonzern

Der Chemiekonzern Lanxess mit Sitz in Köln entstand 2004 durch Abspaltung der Chemie- und Polymersparte der Bayer AG. Etwa 13.200 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2021 mehr als 6 Milliarden Euro Umsatz. Lesen Sie hier aktuelle News und neueste Nachrichten von heute zu Lanxess.
Viele deutsche Industriebetriebe unterschätzen ihre Abhängigkeit von Flüssen. Doch viele Unternehmen beziehen Wasserrisiken kaum in ihre Strategie ein. Das kann teuer werden. Am Donnerstag waren Angriffe auf Energieanlagen in den Golfstaaten das bewegende Thema an der deutschen Börse.
Die EZB hat den Leitzins trotz des Kriegs unverändert belassen. Der Chemiekonzern verschärft wegen der Krisenlage den Sparkurs. Das trifft vor allem die Verwaltung der deutschen Standorte in Köln und Leverkusen. Die Aktie verliert erneut. Ein wichtiger Verkauf von Unternehmensanteilen ist gescheitert.
Bei den Aktionären sorgt das für Enttäuschung. Die Lanxess-Aktie verliert zeitweise mehr als zehn Prozent. Der Dax beendet den Freitag deutlich im Minus – nachdem der Irankrieg die Kurse diese Woche bereits stark belastet hatte. Die Ölpreise legten deutlich zu.
Nach dem Rekordstart ins Jahr zeigt der Leitindex am Freitag wenig Bewegung. Zu den schwächsten Werten gehören die Autobauer. Ein S-Dax-Wert gewinnt wegen einer geplanten Übernahme massiv. Energieintensive Industrien sehen sich durch die europäische Klimapolitik bedroht.
Vor allem fordern sie, den CO2-Ausstoß langsamer abzusenken als bisher geplant. Was möglich ist. Topmanager wie Lanxess-Chef Matthias Zachert fordern einen Umbau des Mechanismus für den Emissionshandel, der die Produktion in der Chemie nochmals verteuern wird.
Die Branche hat konkrete Vorschläge. Positive Daten aus den USA stützen den Dax zunächst, doch die Marke von 24.000 Punkten kann der Leitindex später nicht mehr halten. Zwei Dax-Konzerne überzeugen Anleger mit ihrer Quartalsbilanz. Der frühere Heraeus-Finanzchef soll bei Viessmann eng mit dem Investmentteam zusammenarbeiten.
Das hat nach dem Verkauf der Heizungssparte vor zweieinhalb Jahren viel Kapital. Der deutsche Leitindex schließt zur Wochenmitte kaum verändert. Rüstungswerte profitieren von der verbalen Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump im Ukrainekrieg. US-Präsident Trump verunsichert die Wirtschaft weiterhin, die Konjunktur kommt nicht in Fahrt.
Die deutsche Chemieindustrie muss einen weiteren Rückschlag verkraften – Verluste inklusive. Der Spezialchemiekonzern kämpft mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang im zweiten Quartal. Grund dafür seien ein eingetrübtes Marktumfeld und Unsicherheiten durch Zolldiskussionen mit den USA.
Der Kanzler fordert Sozialreformen, auch SPD-Chef Klingbeil will sparen. Die Gewerkschaften aber werden sich wehren, macht ihre Chefin auf ihrer Sommertour klar. Sie hat eine andere Lösung. Am Montag sind Vertreter der „Made for Germany“-Initiative zu Gast bei Bundeskanzler Friedrich Merz.
Die Allianz will massiv in Deutschland investieren. Folgende Firmen gehören zum Bündnis. Die Chemieindustrie gilt als wichtiges Barometer für die wirtschaftliche Lage. Die Stimmung in der Branche besser sich derzeit spürbar, weil die Strompreise sinken sollen.
Die deutsche Chemie fürchtet eine längere Schwächephase. Das Aus für weitere Werke droht. Dennoch sieht die Branche Chancen in Europa – vor allem in einem Bereich. Der deutsche Leitindex startete zunächst optimistisch in den letzten Handelstag einer turbulenten Woche.
Nach der ersten Handelsstunde drehte sich der Kurs klar ins Negative. Die Unternehmen erwarten, dass China Produkte nach Europa umlenkt, die es in den USA wegen hoher Zölle nicht mehr verkaufen kann. Die EU plant nun konkrete Maßnahmen dagegen.
