Lange Nacht der Forschung am 24. Mai: Über 2.800 Programmpunkte an mehr als 270 Standorten

Wissenschaft zum Anfassen: Am 24. Mai lädt die Lange Nacht der Forschung in ganz Österreich zu mehr als 2.800 Programmpunkten an über 270 Standorten ein. Von 17 bis 23 Uhr öffnen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen ihre Labore und Werkstätten – der Eintritt ist frei.
Bei einer Pressekonferenz präsentierten Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsminister Martin Polaschek, Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher sowie Klimaschutzministerin Leonore Gewessler das Programm. Unter dem Motto „Mitmachen. Staunen. Entdecken“ spannt die Veranstaltung den Bogen über neun Themenfelder: Digitalisierung, Energie, Gesellschaft, Gesundheit, Kultur, Naturwissenschaften, Technik, Umwelt und Wirtschaft.
Polaschek betonte, Ziel sei es, Wissenschaft „greifbar“ zu machen. Sein Ressort stellt für die Organisation 300.000 Euro bereit und ist am Heldenplatz mit Science Shows und Mitmachstationen vertreten – im Einklang mit der Strategie zur Stärkung des Vertrauens in Wissenschaft und Demokratie sowie der DNAustria-Kampagne.
Am BMBWF-Stand am Heldenplatz erwarten Kinder und Familien Experimente und Science Shows zum Ausprobieren. Als besonderes Highlight kündigten die Verantwortlichen die Verleihung des „Heinz Oberhummer Awards“ für hervorragende Wissenschaftskommunikation durch die Science Busters an.
Kocher hob hervor, Forschung verbessere das Leben und eröffne neue Möglichkeiten. Österreich brauche neugierige Köpfe, die die Grundlagen für künftige Innovationen legen. Die Lange Nacht der Forschung mache diese Leistungen erlebbar, begreifbar und sichtbar; Forschung und Entwicklung seien zentrale Zukunfts- und Wachstumsfaktoren und wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit.
Vor allem junge Menschen sollen dadurch ermutigt werden, ihre Potenziale zu entfalten. Gewessler verwies darauf, dass Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zeigen, wie zukunftsfitte Technologie und Forschungsleistung aus Österreich aussehen und damit einen Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise leisten.
Gerade im Klimaschutz spielten Forschung und Innovation eine wichtige Rolle; bei der Langen Nacht der Forschung würden diese ins Rampenlicht gerückt. Das Angebot reicht von Ausstellungen, Führungen und Mitmachstationen über Quizze und Science Shows bis zu Gesprächsrunden mit Expertinnen und Experten.
Besucherinnen und Besucher können etwa einen Operationsroboter steuern, Lampenfieber messen oder in die Welt der Planeten und der Quantenphysik eintauchen – stets kostenlos und österreichweit.
