EU-Parlament stimmt für Positionspapier: klare Regeln für Finfluencer gefordert

Das Europaparlament drängt auf strengere Regeln für Influencerinnen und Influencer, die im Internet Finanzprodukte bewerben. Die Abgeordneten stimmten heute in Straßburg für ein Positionspapier, das unter anderem fordert, bezahlte Werbepartnerschaften deutlich zu kennzeichnen und mögliche Interessenkonflikte offenzulegen.
Der deutsche SPD-Europaabgeordnete Rene Repasi betonte, Informationen zu Finanzen auf Plattformen wie TikTok und Instagram müssten „denselben Standards entsprechen wie von Bankberaterinnen und Bankberatern“. Für viele, „besonders junge Menschen“, seien soziale Medien „die wichtigste Quelle für Finanzinformationen und Anlageentscheidungen“, sagte er.
Mit dem Votum liegt der Ball nun bei der EU-Kommission. Sie muss sich mit den Forderungen des Parlaments befassen, rechtlich bindend sind diese jedoch nicht. Ob daraus konkrete Gesetzesvorschläge hervorgehen, ist daher noch unklar.
