Deutscher Filmpreis 2026: „In die Sonne schauen“ führt mit elf Nominierungen – Gala am 29. Mai

„In die Sonne schauen“ geht als klarer Favorit in das Rennen um den Deutschen Filmpreis 2026. Der deutsche Oscar-Beitrag führt die Liste mit elf Nominierungen an, darunter in den Kategorien Bester Spielfilm und Beste Regie. Das teilte die Deutsche Filmakademie am Dienstag, 31.
März, mit. Bei den Oscars hatte es für den Film zwar nicht zu einer Nominierung als Internationaler Film gereicht, bei den Lolas dominiert er nun die Auswahllisten. Neun Nennungen verbucht „Gelbe Briefe“ von Ilker Catak, der vor zwei Jahren mit „Das Lehrerzimmer“ für einen Oscar nominiert war.
Siebenmal nominiert sind die Joachim‑Meyerhoff‑Adaption „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ und das Historiendrama „Das Verschwinden des Josef Mengele“. In der Königskategorie Bester Film treten sechs Produktionen an: „In die Sonne schauen“, die Verfilmung von Caroline Wahls Bestseller „22 Bahnen“, „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, Fatih Akins „Amrum“, „Das Verschwinden des Josef Mengele“ und „Gelbe Briefe“.
Für die Beste Regie konkurrieren Mascha Schilinski („In die Sonne schauen“), Ilker Catak („Gelbe Briefe“) und Simon Verhoeven („Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“). Als Beste Hauptdarstellerin sind Senta Berger („Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“), Özgu Namal („Gelbe Briefe“) und Luna Wedler („22 Bahnen“) nominiert.
In der Kategorie Bester Hauptdarsteller stehen Bruno Alexander („Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“), August Diehl („Das Verschwinden des Josef Mengele“) und Tansu Biçer („Gelbe Briefe“) auf der Liste.
Bei den Nebendarstellern wurden fünf Schauspieler vorgeschlagen: Jannis Niewöhner („22 Bahnen“), Michael Wittenborn („Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“), Leonard Kunz („Der Tiger“) sowie Peter Kurth und Thorsten Merten (beide „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“).
Als Beste Nebendarstellerin treten Laura Tonke („22 Bahnen“) sowie Claudia Geisler‑Bading und Lena Urzendowsky (beide „In die Sonne schauen“) an. Die Verleihung des Deutschen Filmpreises 2026 findet am 29. Mai in Berlin statt. Das Erste zeigt die Gala am selben Tag zeitversetzt um 22:20 Uhr.
Wie im Vorjahr moderiert Schauspieler Christian Friedel („Zone of Interest“, „The White Lotus“). Zwei Preisträger stehen bereits fest: Wim Wenders (80) erhält den Ehrenpreis für sein Lebenswerk. Als besucherstärkster Film des Jahres wird „Das Kanu des Manitu“ ausgezeichnet.
