Berichte: US-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford soll den Nahen Osten bald verlassen

Der größte Flugzeugträger der US-Marine, die USS Gerald R. Ford, soll Medienberichten zufolge in den kommenden Tagen den Nahen Osten verlassen und in Richtung USA aufbrechen. Das berichtete unter anderem die Washington Post in der Nacht auf heute unter Berufung auf mehrere US-Beamte.
Nach dem monatelangen Einsatz auf See habe das Schiff deutliche Spuren davongetragen; zurück im Hafen seien voraussichtlich umfangreiche Reparaturen und Wartungsarbeiten nötig, schrieb die Zeitung. Der Schritt würde die militärische Schlagkraft der USA im Krieg mit dem Iran schwächen – zu einem Zeitpunkt, zu dem zwar eine Waffenruhe gilt, eine baldige Verhandlungslösung aber nicht in Sicht ist.
Erst jüngst hatten die USA ihre Präsenz in der Region mit dem Flugzeugträger USS George H.W. Bush verstärkt. Erstmals seit 2003 seien damit drei US-Flugzeugträger gleichzeitig im Nahen Osten im Einsatz gewesen, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom vergangene Woche mit.
Zusammen umfassten sie über 200 Flugzeuge und rund 15.000 Matrosinnen und Matrosen sowie Marineinfanteristinnen und Marineinfanteristen. Neben der Ford und der Bush war auch die USS Abraham Lincoln in Richtung Iran verlegt worden. Nach Angaben des US-Militärs operierte die USS Gerald R.
Ford zuletzt im Roten Meer.
