- Blog zum Iran - Krieg: Wohl Hisbollah - Kommandeur getötet

Der Iran hat die USA nach Angaben von Präsident Donald Trump um eine Waffenruhe gebeten. "Wir werden das in Betracht ziehen, wenn die Straße von Hormus offen, frei und sicher ist", schrieb Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Bis diese Bedingung erfüllt sei, würden die USA den Iran "zurück in die Steinzeit" bomben.
Trump schrieb die Bitte um eine Waffenruhe Irans "neuem Regime-Präsidenten" zu. Wen er genau damit meint, blieb unklar. Einen Namen nannte Trump nicht. Eine Bestätigung aus dem Iran lag zunächst nicht vor. Trump hatte dem Iran zuvor ein Ultimatum gestellt, das in der Nacht zum 7.
April mitteleuropäischer Zeit auslaufen wird. Bis dahin soll das Land die Schifffahrt durch die für den Öltransport wichtige Straße von Hormus wieder freigeben. Seit Israel und die USA am 28. Februar den Krieg begonnen hatten, kam die Schifffahrt dort quasi zum Erliegen.
(dpa/AFP/bearbeitet von ank) Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben einen hochrangigen Kommandeur der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut getötet. Es soll sich dabei um den Kommandeur der "südlichen Front", Jusuf Ismail Haschem, gehandelt haben.
Er habe eine zentrale Rolle in der Hisbollah gespielt. Die Schiitenmiliz äußerte sich zunächst nicht selbst. Libanesische Medien berichteten jedoch, die Hisbollah habe seinen Tod bestätigt. Bei dem Angriff in der Nacht in einem Viertel am südlichen Stadtrand wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums insgesamt sieben Menschen getötet.
26 weitere Personen seien verletzt worden. Nach Angaben der Hisbollah war unter den Toten auch Mohammad Baqir Al-Nabulsi, ein bekanntes Hisbollah-Mitglied. Der Angriff ereignete sich kurz nach Mitternacht. Eine dpa-Reporterin berichtete von mindestens drei Explosionen, die über der Hauptstadt zu hören gewesen seien.
(dpa/bearbeitet von ank) Bei Angriffen auf Teheran ist am Mittwochmorgen die ehemalige US-Botschaft in der iranischen Hauptstadt beschädigt worden. Das berichtete ein AFP-Reporter, wobei zunächst ungeklärt blieb, wer für den Angriff verantwortlich war. Aufnahmen der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zeigten in dem umliegenden Viertel im Zentrum Teherans beschädigte Geschäfte, zerbrochene Fenster und Trümmerteile.
Bei weiteren Angriffen der USA und Israels im Zentrum und im Südwesten des Landes wurden iranischen Medienberichten zufolge Stahlwerke getroffen und Produktionsanlagen beschädigt. Erste Einschätzungen deuteten auf "massive Angriffe mit bedeutenden Schäden" im Mobarakeh Stahl-Komplex in der zentralen Provinz Isfahan, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Fars.
Demnach gab es auch im Tochterunternehmen Sefid Dascht Stahl in der südwestlichen Provinz Tschaharmahal and Bachtiari "Schäden und Verluste". Die iranischen Revolutionsgarden hatten am Sonntag erklärt, sie hätten am Wochenende Raketen- und Drohnenangriffe auf Aluminiumwerke in Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgeführt und dabei Industrieanlagen ins Visier genommen, die mit dem US-Militär verbunden seien.
Stahl ist für die industrielle und militärische Produktion unverzichtbar, unter anderem für Raketen, Drohnen und Schiffe. (afp/bearbeitetvon amb) US-Präsident Donald Trump und sein Außenminister Marco Rubio haben erneut den Austritt der Vereinigten Staaten aus der Nato angedroht.
Trump bezeichnete die Allianz im Gespräch der britischen Zeitung "The Telegraph" als "Papiertiger". Es stehe kaum noch zur Debatte, dass die Mitgliedschaft der USA nach dem Ende des Iran-Krieges überdacht werden müsse. Rubio hatte sich zuvor in einem Interview des Senders Fox News ähnlich geäußert.
"Ich denke also, dass es leider keinen Zweifel gibt, dass wir nach Abschluss dieses Konflikts diese Beziehung neu bewerten müssen", sagte der US-Außenminister dem Transkript seines Ministeriums zufolge. "Wir werden den Wert der Nato und dieses Bündnisses für unser Land neu prüfen müssen." Letztlich sei es eine Entscheidung des Präsidenten.
"Und er wird sie treffen müssen", sagte Rubio. D…
